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Jubiläum der Partnerhilfe im Herbst 2007

15-jähriges Jubiläum der Evangelischen Partnerhilfe im Herbst 2007 - Bischof Huber würdigt Partnerhilfe in Osteuropa

Evangelische Pfarrer und andere Kirchen-Mitarbeiter haben in den vergangenen 15 Jahren mehr als 50 Millionen Euro für ihre Kollegen in Osteuropa gespendet. "Sie haben den Pfarr- und Mitarbeiterfamilien in den evangelischen Minderheitskirchen geholfen, schwierige Jahre des kirchlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Umbruchs zu erleichtern und zu überstehen", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, am Freitag in Hannover anlässlich des 15-jährigen Bestehens der "Evangelischen Partnerhilfe". Der gemeinnützige Verein unterstützt seit 1992 Mitarbeiter in 32 Kirchen in Mittel- und Osteuropa. Er ging aus dem 1957 gegründeten "Kirchlichen Bruderdienst" hervor, der während der deutschen Teilung Pfarrern und kirchlichen Mitarbeitern in der damaligen DDR half. Insgesamt flossen so umgerechnet rund 119 Millionen Euro über die innerdeutsche Grenze. Nach der Wende äußerten vor allem Pfarrer aus den neuen Bundesländern den Wunsch, die Hilfe an Kollegen in Osteuropa weiterzugeben.

Für einen evangelischen Pfarrer in Rumänien etwa mache die Unterstützung rund ein Drittel seines Gehaltes aus, sagte der Vorsitzende des Vereins Partnerhilfe, Hermann Schaefer aus Osnabrück. Die Arbeit der Partnerhilfe kommt den Angaben zufolge hauptsächlich den protestantischen Kirchen in der ehemaligen Sowjetunion und auf dem Balkan zugute.

26. Oktober 2007