Evangelische Partnerhilfe: Direkte Hilfe von Mensch zu Mensch

Die Evangelische Partnerhilfe unterstützt Mitarbeitende evangelischer Kirchen in Mittel- und Osteuropa mit Zuwendungen zum Lebensunterhalt und leistet finanzielle Hilfe bei individuellen Notlagen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte an der Evangelischen Partnerhilfe,

seit fast einem Jahr herrscht Krieg in der Ukraine. Für viele Menschen in Europa hat das nicht nur einen Verlust an Sicherheit mit sich gebracht, sondern auch handfeste finanzielle Sorgen. Denn die Preise sind im vergangenen Jahr stark gestiegen, vor allem die für Strom, Gas, Brennholz, Benzin und Diesel. Die Inflationsraten in den meisten Ländern unserer Partnerkirchen in Mittel- und Osteuropa sind noch höher als in Deutschland.

Das trifft eine Mitarbeiterschaft in den evangelischen Partnerkirchen, die nach wie vor sehr schlecht bezahlt wird. Während manche mittel- und osteuropäischen Länder in den vergangenen Jahren durchaus einen guten wirtschaftlichen Aufschwung erleben durften, können gerade die Kirchen als Arbeitgeber nicht mithalten. Wo es gesetzliche Mindestlöhne gibt, haben Kirchen vielfach Mühe, diese überhaupt zu erfüllen. Für ein angemessenes Auskommen unserer Geschwister im Verkündigungsdienst und in der Diakonie reicht dies leider in allzu vielen Fällen nicht. Wir wissen aus Datenerhebungen und aus Gesprächen mit den Vertreterinnen und Vertretern unserer mehr als 40 Partnerkirchen, dass die Bedürftigkeit sogar eher steigt als sinkt – und das auch schon vor dem Krieg.

Hier setzt die Evangelische Partnerhilfe an mit ihrem Motto „Direkte Hilfe von Mensch zu Mensch“, indem Ihre Spenden den Mitarbeitenden unmittelbar zugutekommen. 2022 konnten über 1,5 Millionen Euro ausgezahlt werden.

Mit der Ukraine-Aktion hat die Evangelische Partnerhilfe 2022 erstmals eine spezielle Spendensammlung durchgeführt, um besonders von den Folgen des Krieges betroffene Mitarbeitende zusätzlich unterstützen zu können. Gut 160.000,- Euro Spenden sind dafür eingegangen; Kirchen in der Ukraine, in Tschechien, in Lettland, in Belarus und in Russland haben – über die Grundförderung durch die Evangelische Partnerhilfe hinaus – zusätzliche Mittel für ihre Beschäftigten erhalten. Zudem konnte Unterstützung für Freiwillige in der Republik Moldau vermittelt werden.

Die Evangelische Partnerhilfe setzt die Ukraine-Aktion im Jahr 2023 nicht fort. Denn wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Inflation, die Energiekrise und die Betreuung von Geflüchteten in allen Partnerkirchen das beherrschende Thema für die Beschäftigten ist. Unser Ziel müsste es sein, die Förderung flächendeckend auszuweiten. Gleichzeitig haben wir es aber mit in der Tendenz rückläufigen Spenden zu tun. Insofern bitten wir alle Spenderinnen und Spender ganz dringend, in Ihrer Unterstützung für die Evangelische Partnerhilfe nicht nachzulassen.

Ihr
OKR Norbert Denecke
Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands
Vorsitzender des Evangelische Partnerhilfe e. V.

 

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