Evangelische Partnerhilfe: Direkte Hilfe von Mensch zu Mensch

Die Evangelischen Partnerhilfe unterstützt Mitarbeitende evangelischer Kirchen in Mittel- und Osteuropa mit Zuwendungen zum Lebensunterhalt und leistet finanzielle Hilfe bei individuellen Notlagen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte an der Evangelischen Partnerhilfe,

vielleicht fragen Sie sich, ob eine finanzielle Hilfsaktion für die evangelischen Kirchen in Mittel- und Osteuropa über 30 Jahre nach den politischen Umwälzungen noch nötig ist?

Wir wissen aus Datenerhebungen und aus Gesprächen mit den Vertreterinnen und Vertretern unserer mehr als 40 Partnerkirchen, dass die Bedürftigkeit sogar eher steigt als sinkt. Während manche mittel- und osteuropäischen Länder in den vergangenen Jahren durchaus einen guten wirtschaftlichen Aufschwung erleben durften, können gerade die Kirchen als Arbeitgeber nicht mithalten. Wo es gesetzliche Mindestlöhne gibt, haben Kirchen vielfach Mühe, diese überhaupt zu erfüllen. Für ein angemessenes Auskommen unserer Geschwister im Verkündigungsdienst reicht dies leider in allzu vielen Fällen nicht.

Hier setzt die Evangelische Partnerhilfe an mit ihrem Motto „Direkte Hilfe von Mensch zu Mensch“, indem die Spenden den Mitarbeitenden unmittelbar zugutekommen.

Und welche persönlichen Herausforderungen im Zeichen der aktuellen Krise auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchen in der Ukraine und der angrenzenden Länder im Zuge der Hilfe für Flüchtende noch zukommen werden, kann noch niemand wissen.

Die Partnerhilfe eröffnet den Kirchen in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern die Möglichkeit, zusätzliche Unterstützung für besonders vom Krieg und dessen Folgen betroffene Mitarbeitende zu beantragen. Dafür bitte ich um Ihre zusätzliche Spende. Klicken Sie hier, um gleich über unsere Website zu spenden.

Meine weitere Bitte: Spenden auch Sie - und auch weiterhin -, um Mitarbeitende unserer Geschwisterkirchen im Osten Europas finanziell zu unterstützen! Auch die allgemeinen Spenden für unsere Organisation bleiben weiter wichtig.


OKR Norbert Denecke
Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands
Vorsitzender des Evangelische Partnerhilfe e. V.

 

 

Wir sind in Gedanken und im Gebet bei unseren Schwestern und Brüdern in der Ukraine und in Russland

24. Februar 2022

Mit Betroffenheit nehmen der Vorstand und die Geschäftsführung die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zur Kenntnis.

In der Vorstandssitzung des Vereins sprach der Vorsitzende, OKR Norbert Denecke, das folgende Gebet:

Allmächtiger, barmherziger Gott! Auch dieser Tag ist belastet mit Unfrieden. Wir denken an die Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg zu leiden haben. Auch die Mütter und Väter in Russland, deren Söhne und Töchter in den Krieg ziehen müssen, stehen uns vor Augen.
Viele tragen dazu bei – auch wir selbst –, dass Angst und Gewalt von neuem mächtig werden. Wir bitten: lass uns mutiger bekennen, treuer beten, fröhlicher glauben, brennender lieben…

Verleih uns Frieden gnädiglich. Du bist der Friede. Dieser Tag steht in deinen Händen.

Amen

Krieg in der Ukraine

Land und Kirche unter Beschuss

08.03.2022: Bischof Pavlo Shvarts von der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine im Gespräch

Auf der Internetseite der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine ist ein Interview mit Bischof Shvarts veröffenticht, das auch in der Kirchenzeitung Die Kirche der EKBO erschienen ist.

Sie können es hier nachlesen.

Die meisten Mitarbeitenden der Kirchenkanzlei, die ihren Sitz im umkämpften Charkiv hat, sind ins westukrainische Iwano-Frankiwsk geflüchtet.

Pfarrer Alexander Gross vor einer Kirche
Foto: Thomas Greif

Wir können die Menschen hier nicht verlassen

24.02.2022: Pfarrer Alexander Gross aus Odessa berichtet von den ersten Stunden des Kriegs.

Das evangelische Magazin Chrismon hat ein Interview vom 24.02.2022 mit Pfarrer Alexander Gross aus Odessa veröffentlicht.

Hier gelangen Sie zum Interview. 

02.03.2022: Pfarrer Alexander Gross meldet sich noch einmal aus Odessa zu Wort.

Für die EKBO-Kirchenzeitung Die Kirche berichtet Pfarrer Gross über die Flucht aus Odessa und den Versuch, Hilfsbedürftige mit Lebensmitteln zu unterstützen.

Hier finden Sie den Text.

Foto: Wikipedia/JesterWr - CC BY 3.0

Friedensgebet in der Nikolaikirche

07.02.2022: Friedensgebet in der Nikolaikirche in Leipzig

In einem Friedensgebet in der Nikolaikirche in Leipzig am 7. Februar 2022 ist noch die Hoffnung formuliert worden, dass ein Krieg abgewendet werden möge. Botschaften zahlreicher Kirchenvertreter aus Russland und aus der Ukraine brachten dies zum Ausdruck.

Das Gebet finden Sie hier.

Kontakt

Stefan Klaschik
Ziegelstr. 30
10117 Berlin
Tel.: (030) 28 04 51 80
Fax: (030) 28 04 51 82

 Geschäftsführer

Spendenkonto

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